4Elements-Festival | Klima Biennale
Vergangenen Dienstag haben wir im Rahmen der Klima Biennale beim 4Elements-Festival in einer öffentlichen Gesprächsrunde das Thema Erde im Zusammenhang mit Klimaschutz und Klimawandelanpassung diskutiert.
Dabei sprachen wir mit Expert:innen und Jugendlichen über Boden & Kreislaufwirtschaft. Insbesondere ging es dabei um Verschmutzung, um Deponierung und Bodenaushub bzw. Versiegelung und Bodenverbrauch in der Baubranche, aber auch um Kompostierung und Humusbildung für intakte Böden als Grundlage für Lebensmittelproduktion und Lebensmittelsicherheit. Künstlerisch aufgearbeitet wurden die Inhalte in der Performance “mud man” von Thomas Romm.
Das 4Elements-Festival wurde vom HOPE-Raumlabor der TU Wien organisiert – wir freuen uns, dass wir dabei sein durften!
Gäste:
Thomas Romm: Mudman Performance – forschen planen bauen, Romm ZT
Sebastian Hafner: Boden. Ein blinder Fleck der Kreislaufwirtschaft – forschen planen bauen, Romm ZT
Sara Neuburg: Abfall und Erde – Forschungsbereich Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement TU Wien
Schüler:innen des BRG9 – Klimaclub: Boden in Gefahr!
Moderation: Lisa Schönböck – Architects4Future Austria
Critical Mass, März 2026
Am 20. März nahm A4F an der Raddemo Critical Mass teil und setzte damit ein sichtbares Zeichen für nachhaltige Mobilität und gemeinschaftliches Engagement im Straßenraum. Bei frühlingshaften Temperaturen versammelten sich zahlreiche Radfahrende, um gemeinsam durch die Stadt zu rollen und auf die Bedeutung des Fahrrads als alltägliches Verkehrsmittel aufmerksam zu machen.
Noch immer ist die Radinfrastruktur in Wien lückenhaft und an vielen Stellen gefährlich. Die Prioritäten in der Verkehrsplanung müssen zugunsten von Fuß- und Radverkehr neu gesetzt werden, sodass mehr Menschen auf das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel umsteigen. Deshalb findet seit 20 Jahren regelmäßig die Critical Mass statt und führt über verschiedene Routen durch Wien.
Dieses Mal ging es gute zweieinhalb Stunden vom Startpunkt am Schwarzenbergplatz nach Süden bis zum Reumannplatz und weiter durch Favoriten und Simmering bis zu ihrem Endpunkt am Jubiläumsbrunnen im Sonnwendviertel.
Die Demo findet regelmäßig am dritten Freitag im Monat statt – Mach mit!
Feministischer Kampftag, 8. März 2026
Am 8. März nahm A4F am feministischen Kampftag teil und setzte damit ein sichtbares Zeichen für Gleichberechtigung, Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Viele Menschen versammelten sich in Wien, um gemeinsam auf die Straße zu gehen und darauf aufmerksam zu machen, dass echte Gleichstellung noch immer nicht erreicht ist und dass es weiterhin öffentlichen Druck braucht, um Veränderungen durchzusetzen.
Noch immer sind Frauen und marginalisierte Gruppen in vielen Bereichen benachteiligt. Ungleiche Bezahlung, ein Großteil der unbezahlten Care-Arbeit, Diskriminierung und Gewalt gehören für viele Menschen nach wie vor zum Alltag. Der feministische Kampftag macht diese Ungleichheiten sichtbar und erinnert daran, dass Gleichberechtigung nicht selbstverständlich ist, sondern erkämpft werden muss.
Deshalb standen wir an diesem Tag auf der Straße. Für mehr Sichtbarkeit, für mehr Sicherheit und für eine gerechtere Gesellschaft. Der 8. März ist ein Tag des Protests, aber auch ein Tag der Solidarität und des gemeinsamen Engagements für eine Zukunft, in der alle Menschen gleichberechtigt leben können.
A4F Jahresklausur, Februar 2026
Am 8. Februar 2026 fand unsere jährliche Jahresklausur zur Festlegung eines neuen Jahresthemas in Wien statt, mit Online-Zuschaltungen aus Graz und Innsbruck. In einem halbtägigen Workshop reflektierten wir das vergangene Jahr und diskutierten aktuelle politische und gesellschaftliche Herausforderungen.
Nach einer intensiven Auseinandersetzung mit unserem Selbstverständnis, also wofür wir stehen und was wir verändern wollen, entwickelten wir gemeinsam ein neues Jahresthema: den massiven Abriss von Gebäuden. Obwohl viele noch nutzbar wären, werden sie durch Neubauten ersetzt, was große Mengen an Ressourcen verbraucht, CO₂ verursacht und unnötigen Abfall produziert.
Anschließend wurde das Thema in Arbeitsgruppen aufgeteilt und in einem Jahresplan strukturiert, um es mit Aktionen, Workshops und Öffentlichkeitsarbeit weiterzuverfolgen.
FIX IT! UMBAU STATT ABRISS
Wanderausstellung 10.12.25 – 31.01.26
Wir holen die Wanderausstellung der Europäischen Bürgerinitiative HouseEurope! nach Österreich.
In Kooperation mit dem Studio Kollision, der IG Architektur, dem Az W und vielen weiteren engagierten Personen bespielen wir im Dezember 2025 und Jänner 2026 verschiedene Orte in Wien.
Wir waren dabei – Klimastreik in Wien!
Im Oktober war es wieder an der Zeit laut zu sein bei der Fridays for Future-Demo in Wien. Gemeinsam mit vielen anderen haben wir dort auf die Bedeutung von Klimaschutz und nachhaltigem Handeln aufmerksam gemacht. Wie immer waren viele Organisationen und Vereine vertreten, die gemeinsam für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit auf die Straße gehen- die Stimmung war mega! Wir von A4F waren auch dabei und setzten uns unter anderem lautstark für eine Beschleunigung der Energiewende und mehr Aufmerksamkeit für unsere bebaute Umwelt ein!
Die Veranstaltung zeigt, dass das Engagement für eine lebenswerte Zukunft weiter wichtig ist. Nach der Demo ist vor der Demo- Laut bleiben für Klimagerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft!
Globale Solidarität zwischen Kunst und Aktivismus
Talk zu “The Resilience of Sisyphos”
Im Rahmen der Musiktheatertage Wien fand am 23.09. ein Panel zum Thema globale Solidarität statt, bei dem alle beteiligten Gruppen des interaktiven Musiktheaters ‘The Resilience of Sisyphos’ ihre Perspektiven zu Kunst und Nachhaltigkeit einbringen konnten. Wir als Architects 4 Future waren Teil des Gesprächs mit Alexander Behr, dem Civil Action Network und dem Verein MuPath. Dabei stellten wir die Thematik des drohenden Abrisses der Alten WU vor und plädierten für eine andere Sichtweise auf den Bestand. In Zeiten multipler Krisen ist die interdisziplinäre Vernetzung ein wichtiges Werkzeug, um mit gemeinsamer Stimme den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.